Die Erfahrungen und die Anpassung von Menschen mit einem LVAD-DT und ihren Angehörigen verstehen

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Wie leben Menschen und ihre Angehörigen mit einem LVAD-DT-Gerät?

Diese Studie untersucht die Erfahrungen, Bedürfnisse und Anpassungsstrategien von Personen mit einem LVAD-DT und ihren pflegenden Angehörigen aus einer dyadischen Perspektive, sowie die Wahrnehmungen der Mitglieder des interprofessionellen Behandlungs-Teams in Bezug auf diese Aspekte. Die Ergebnisse werden anschliessend zur Entwicklung einer pflegerischen Intervention genutzt, um die Betreuung und Versorgung dieser Personengruppe zu unterstützen.

Die einzigen Behandlungsmöglichkeiten, die das Überleben und die Lebensqualität bei schwerer Herzinsuffizienz verbessern, sind eine Herztransplantation und die Implantation eines Gerätes zur Unterstützung des linken Herzventrikels, einem sogenannten Left Ventricular Assist Device – Destination Therapy (LVAD-DT). Die Implantation eines LVAD-DT kommt nur für Patientinnen und Patienten in Frage, die für eine Herztransplantation nicht in Frage kommen. Das bedeutet, dass sie bis zum Lebensende mit diesem Gerät leben werden. Die Erfahrungen von Menschen mit einem LVAD-DT sind geprägt von einer komplexen Versorgung, einem erhöhten Komplikationsrisiko und einer hohen Rate an Notfallaufnahmen. Sie berichten von zahlreichen Symptomen, die ihren Alltag und den ihrer pflegenden Angehörigen beeinträchtigen sowie von Herausforderungen mit der Handhabung des Geräts. Zu diesen Herausforderungen gehören die Notwendigkeit, den Krankheitsverlauf zu antizipieren und die Pflege entsprechend anzupassen. Das Ziel der Pflege ist es, das Überleben und die Lebensqualität mit dieser chronischen Erkrankung zu stabilisieren und mit Pflegemassnahmen zu unterstützen. Deshalb ist es wichtig, das Wissen über die Erfahrungen, Bedürfnisse und Anpassungsstrategien von Menschen mit einem LVAD-DT und ihren pflegenden Angehörigen aus einer dyadischen Perspektive zu vertiefen, um bestmöglich darauf reagieren zu können.

Prof. Dr. Maya Zumstein Shaha, Berner Fachhochschule

Yohanna Guyon, Adjointe à la direction, Département coeur et vaisseaux et ICLS des policliniques de chirurgie, CHUV

Consultation de cardiologie ambulatoire, CHUV

Hauptantragsstellerin

Claudia Ortoleva Bucher, Professeure HES ordinaire/Doyenne recherche appliquée et développement, Hochschule für Gesundheit Freiburg (HfG FR)

Co-Antragsstellerin

Nathalie Rebetez, Collaboratrice scientifique HES, Hochschule für Gesundheit Freiburg (HfG FR)

Claudia Ortoleva Bucher

Claudia Ortoleva Bucher

Ordentliche Professorin FH/Vorsteherin anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung


+41 26 429 60 80

5.44

claudia.ortoleva@hefr.ch

Nathalie Rebetez

Nathalie Rebetez

Wissenschaftliche Mitarbeiterin FH


+41 26 429 60 32

5.53

nathalie.rebetez@hefr.ch

Projet - EX_NEEDS_LVAD_DT - Image principale