Gesundheit am Arbeitsplatz
Ein ganzheitlicher Ansatz
Die Gesundheit am Arbeitsplatz beruht auf einem interdisziplinären Ansatz, der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Gesundheitspersonal einbezieht. Sie zielt darauf ab, einen vorteilhaften Arbeitsplatz zu schaffen und Instrumente zu entwickeln, die das körperliche und geistige Wohlbefinden der arbeitenden Menschen erhalten, verbessern und fördern können. Durch die Verbindung von ergonomischen, psychosozialen, umweltbezogenen und organisatorischen Aspekten wird der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet.
Basierend auf Ergebnissen der angewandten Forschung ist es möglich, Berufskrankheiten vorzubeugen und eine institutionelle Kultur der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu fördern.
Die Projekte werden nach der Sprache der Studie vorgestellt.
Laufende Projekte
COP 1
Un projet de développement de la filière Ostéopathie
Développement d’une couverture de siège équipée de capteurs pour évaluer les contraintes mécaniques appliquées aux agents de police par les équipements portés lors de la conduite.
CARE2EMS
Pflegeheime stärken: Ein gutes Umfeld schaffen und die Umwelt schützen
Entwicklung eines multidimensionalen Bewertungsinstruments und einer partizipativen Methodik: • Die, die Lebensqualität der Bewohner*innen in Pflegeheimen sichert, • die Arbeitsbedingungen des Fachpersonals verbessert, • und die ökologische Nachhaltigkeit der Einrichtungen gewährleistet. Das Projekt wird in Freiburger Pflegeheimen durchgeführt. Bestehende Bewertungskriterien zur Arbeits- und Lebensqualität werden ergänzt, indem wir Komfort, Wohlbefinden und klimatische Aspekte mit einem ganzheitlichen und wenig invasiven Ansatz beurteilen. Im Projekt werden Orientierungshilfen für Renovationen und Neubauten entwickelt. Spezifische Ziele 1. Analyse des gestalteten Raums (Ziel) Bewertung der physikalischen und technischen Eigenschaften von Gebäuden (Architektur, Materialien, Luft, Licht, Thermik usw.). 2. Den wahrgenommenen Raum verstehen (subjektiv) Untersuchung der sensorischen Wahrnehmungen und der Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Arbeitszufriedenheit. 3. Den gelebten Raum erkunden (Nutzungsgewohnheiten) Beobachten, wie Orte genutzt und in Besitz genommen werden, einschließlich Anpassungen, Spannungen und Nutzungskonflikten.
EVALIPS
Evaluation der Implementierung von Nurse Practitioner Rollen in Pflegeheimen im Kanton Waadt: eine mixed-method Studie
Angesichts der Herausforderungen durch die alternde Bevölkerung und den Mangel an Fachkräften in Pflegeheimen geht der Kanton Waadt neue Wege und setzt Nurse Practitioners (NPs) ein. Diese Rolle, die sich international bereits bewährt hat, ist eine vielversprechende Lösung, um die Qualität und Kontinuität der Pflege für die Bewohner und Bewohnerinnen zu verbessern. Der Oktober 2025 wird mit der Ankunft der ersten NPs in zwei Waadtländer Pflegeheimen einen Meilenstein darstellen. Die Integration von NPs bietet eine einzigartige Gelegenheit, ihre Auswirkungen auf die Bewohner und Bewohnerinnen, ihre Familien, das Pflegepersonal und auf die Institution zu evaluieren. Die Ergebnisse der Evaluation werden die Grundlage für die Erstellung eines best-practice Leitfadens sein, und den Erfolg und den Fortbestand dieser neuen Funktion unterstützen. Langfristig wird diese Initiative zu einer nachhaltigen Integration der NPs in das Gesundheitswesen des Kantons Waadt und der Schweiz beitragen.